Steuerberater vorbereiten
Die sieben Fragen, die Ihr Steuerberater vor einer Pflegeimmobilie sehen sollte
Welche Objekt-, AfA-, Finanzierungs- und Vertragsdaten Ärzte und Zahnärzte vor einer Entscheidung strukturiert zusammenstellen sollten.
Kurzantwort
Welche Unterlagen braucht der Steuerberater für eine Pflegeimmobilie?
Ihr Steuerberater braucht eine klare Struktur: Kaufpreis, Kaufpreisaufteilung, Gebäudeanteil, AfA-Annahmen, Finanzierungsdaten, Miet- oder Pachtvertrag, Betreiberinformationen und offene Prüffragen. Erst damit lässt sich prüfen, ob ein steuerlicher Effekt realistisch und zur persönlichen Situation passend ist.
Einordnung
Was vor einer Anfrage fachlich klar sein sollte.
Ihr Steuerberater sollte nicht der erste Sortierer sein
Viele Interessenten schicken Exposés, Prospekte und einzelne Renditeberechnungen weiter. Das kostet Zeit und führt selten zu einer klaren steuerlichen Einschätzung.
Besser ist eine kurze Prüfmappe: Welche Annahmen liegen vor, was ist belegt, was ist offen und welche Entscheidung soll vorbereitet werden?
Die sieben Fragen
Die folgenden Fragen sind keine Steuerberatung, aber sie schaffen die richtige Gesprächsgrundlage. Sie trennen Verkaufsargumente von prüfbaren Daten.
- Welche AfA kann anhand der Unterlagen angesetzt werden?
- Wie hoch ist der belegbare Gebäudeanteil?
- Greift Paragraf 7b im konkreten Fall oder nicht?
- Wie wirken Zins, Tilgung und Miete auf die Liquidität?
- Wie wird ein möglicher Verlust steuerlich behandelt?
- Welche Betreiber- und Vertragsprüfpunkte sind wirtschaftlich relevant?
- Welche Unterlagen fehlen vor einer Entscheidung?
Warum der Steuerberater-Status schon im Check abgefragt wird
Ein Interessent ohne Steuerberater braucht eine andere Begleitung als ein Praxisinhaber, der Unterlagen direkt in die nächste Besprechung geben möchte.
Diese Vorprüfung erhöht die fachliche Qualität der Anfrage und verhindert, dass Menschen mit völlig unterschiedlichem Prüfstand gleich behandelt werden.
Was nach der Vorprüfung passieren sollte
Wenn die Ausgangslage passt, sind konkrete Objektklassen der nächste sinnvolle Schritt. Erst danach folgt die Detailprüfung mit Steuerberater, Finanzierung und Betreiberunterlagen.
Was in den Steuerberater-Export gehört
Persönliche Ausgangslage und Einkommensspanne
Eigenkapital und geplanter Anlagehorizont
Objektklasse, Kaufpreis und Gebäudeanteil
AfA-Annahmen und offene Paragraf-7b-Prüfung
Finanzierung mit Zins, Tilgung und Liquidität
Betreiber, Vertrag, Laufzeit und Kostenverteilung
Prüfpunkte und offene Unterlagen
Nächster fachlicher Schritt
Geben Sie Ihrem Steuerberater eine prüfbare Grundlage.
Der Check sortiert Ihre Ausgangslage und zeigt, ob ein Steuerberater-Export bei Ihnen sinnvoll ist.
Profil
Welche Berufsgruppe beschreibt Sie am besten?
Der Check beginnt bewusst ohne Zahlen, damit die Einordnung fachlich sauber startet.
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